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Feuerwehr Reken

Die Freiwillige Feuerwehr Reken ist für die Gefahrenabwehr in einem 80 Quadratkilometer großen Gemeindegebiet zuständig, in dem ca. 15000 Menschen wohnen. Durch das Wachstum der Gemeinde Reken sind auch mehr Gefahrenschwerpunkte hinzugekommen. Im Einsatzbereich der Feuerwehr Reken befinden sich neben Wohngebäuden auch Industrieanlagen, Alten- und Pflegeheime, Schulen und ein längerer Autobahnabschnitt. Und stetig kommen neue Bereiche hinzu, wie z.B. in jüngster Zeit Biogas- und Windkraftanlagen, sowie das Tiefkühlzentrallager in Bahnhof Reken. Und jedes dieser Objekte benötigt eine eigene Vorbereitung, spezielle Ausbildung und Ausrüstung.

Die Feuerwehr Reken besteht aus 2 Löschzügen. Für das Gebiet Groß Reken, Hülsten und Maria Veen, sowie für einen Abschnitt der Bundesautobahn 31, ist der Löschzug Groß Reken zuständig; für Klein Reken und Bahnhof Reken der Löschzug Klein Reken. Aus taktischen Gründen wird zusätzlich eine Löschgruppe in Maria Veen eingerichtet, da sich mit dem Altenheim Haus Maria Veen und dem Benediktushof zwei besondere Gefahrenschwerpunkte in diesem Ortsteil befinden.

Im Jahr 2002 wurde die Werksfeuer der Langnese Iglo GmbH aufgelöst, womit die Feuerwehr Reken nun vollständig für die Brandbekämpfung auf dieser Anlage zuständig ist.

Beide Löschzüge sind mittlerweile für die Aufgabenbereiche der Brandbekämpfung und der technischen Rettung bei Verkehrsunfällen vollständig ausgestattet. Für besondere Einsatzlagen befinden sich weitere Fahrzeuge, wie z.B. der Gerätewagen Gefahrgut GWG (Umweltschutz) oder der Rüstwagen RW1 am Standort in Groß Reken.

Im Jahr 2008 hatte der Löschzug Groß Reken 65 aktive Feuerwehrleute und der Löschzug Klein Reken 52. Hinzu kamen 50 ehemalig aktive Feuerwehrmänner der Ehrenabteilung und 36 Jugendfeuerwehrleute. So waren in diesem Jahr 203 Bewohner der Gemeinde Reken Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.

Im Durchschnitt der letzten Jahre wird der Löschzug Groß Reken zwischen 60 und 90 Mal pro Jahr zu Einsätzen alarmiert. Hinzu kommen 20 bis 30 Einsätze des Löschzugs Klein Reken. Im Laufe der Jahrzehnte hat der Anteil der technischen Hilfeleistungen den der Brandeinsätze deutlich überholt.Die Feuerwehrleute leisteten im Jahr 2005 3059 Einsatzstunden. Weiterhin verbrachten sie 2489 Stunden auf Lehrgängen und 2867 Stunden auf Übungen. Insgesamt leisteten die Rekener Feuerwehrleute 8415 Stunden für die Feuerwehr.

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